Herzlich willkommen!  

Nach 15 Jahren in Ungstein endet die Ära der Naturhornakademie. Die Familie Peuntner, welche seit vielen Jahren in dem Gebäude wohnt, hat ab dem 1. November die gesamte Anlage übernommen und wird diese nun als Hotel betreiben. Damit enden leider auch die Konzerte in Bad Dürkheim.

Bei Interesse an Kursen oder Unterricht bitte einfach per Mail oder telefonisch bei mir melden.

Herzliche Grüße

 

Wilhelm Bruns

                                

 

 

Corona vs. Corno da caccia

In Zeiten mangelnder Proben und Unterrichte habe ich mich zu einem kleinen Exurs in die Tiefen der Viedeoproduktion begeben und ein paar Gedanken zum Thema "Das Parforcehorn in Es und die französische Stilistik" in die Kamera gehaucht. Es ist ein Versuch, das zu vermitteln, was ich seit Jahren so mit meinen Mitbläserinnen (Les Amazones) ausprobiere: weg vom geraden 6/8-Takt hin zu mehr Schwung und Spaß beim Erarbeiten der tollen französischen Stücke.

Neben ein paar Grundlagen gibt es nun auch ein tolles Stcük zum nachblasen:

"Ballade aux trois Pertuis"

Auf der Seite von Trompe de Bonne kann man die Noten herunterladen und auf der erhältlichen CD kann man sich das genussvoll anhören. Bei der Umsetzung mit dem Parforcehorn gibt es natürlich ein paar Besonderheiten, die ich hier mit diesem Video versuche zu erklären. Klickt auf das Bild und der Spaß kann beginnen!

Grundlagen:

 


Ballade aux trois Pertuis

Der größte Naturhornkurs aller Zeiten

mit 17 Teilnehmern und drei Dozenten (Stefan Oetter, René Pagen und meiner Wenigkeit) fand in Anweiler zusammen mit dem Netzwerk Naturhorn mein mit Abstand teilnehmerstärkster Kurs für Naturhorn (Inventionshorn) statt. Hauptschwerpunkte waren natürlich die Trios und Quartette von Anton Reicha, Anton Richter und Carl Oestreich. Die Kammermusik für diese Besetzung erfreut sich ja seit Jahren wachsender Beliebtheit auch und besonders bei den Jagdhornbläsern und Naturhornliebhabern. Die vielen Cds und Konzerte der Deutschen Naturhornsolisten, sowie die zahlreichen Kurse in Dassel, bei denen wir Dozenten regelmäßig auch eben diese Musik im Konzert dargeboten haben, sind wohl nicht ohne Wirkung geblieben. Da kann sich so mancher Student an einer Musikhochschule verwundert die Augen reiben! Erfreulich an der ganzen Sache ist nicht nur die Menge und die Qualität der Bläser, sondern auch das hohe Niveau der Instrumente. Da sind keine Bastellösungen mehr unterwegs, sondern hochwertige Schöpfungen namhafter Hersteller. Alles in Allem ein höchst erfreuliche Veranstaltung mit hohem Wiederholungswert in den nächsten Jahren.